Ziehst du als Berufssoldat oder Soldat auf Zeit wegen einer Versetzung innerhalb Deutschlands um, erstattet die Bundeswehr deine Umzugskosten nach dem Bundesumzugskostengesetz (BUKG). Voraussetzung ist eine schriftliche oder elektronische Zusage der Umzugskostenvergütung, die in der Regel mit der Versetzung erteilt wird. Erstattet werden der Transport des Umzugsguts, die Reisekosten, doppelte Miete (alte Wohnung längstens sechs, neue längstens drei Monate), Maklergebühren für eine Mietwohnung, umzugsbedingte Nachhilfe und eine Pauschvergütung. Hattest du vor dem Umzug eine Wohnung und richtest danach wieder eine ein, beträgt die Pauschvergütung 15 Prozent des Endgrundgehalts der Besoldungsgruppe A 13 für dich und 10 Prozent für jede weitere berücksichtigungsfähige Person in deinem Haushalt. Mit dem derzeit im Gesetz veröffentlichten Endgrundgehalt sind das 964,18 Euro plus 642,79 Euro je weitere Person (Stand: Oktober 2026). Die Abrechnung musst du innerhalb eines Jahres nach dem Umzug beantragen.
Was ist die Umzugskostenvergütung (UKV) bei der Bundeswehr?
Die Umzugskostenvergütung ist die Erstattung, die der Dienstherr bei einem dienstlich veranlassten Wohnortwechsel zahlt. Für Soldaten gilt dasselbe Gesetz wie für Bundesbeamte: das BUKG, zuletzt geändert durch das Besoldungsstrukturenmodernisierungsgesetz vom 9. Dezember 2019. Berechtigt sind laut § 1 BUKG Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit. Dieser Ratgeber behandelt Umzüge innerhalb Deutschlands. Für Auslandsumzüge gelten zusätzliche Regeln der Auslandsumzugskostenverordnung.
Ohne Zusage gibt es keine Umzugskostenvergütung. Bei einer Versetzung an einen anderen Dienstort ist sie grundsätzlich zuzusagen (§ 3 BUKG). Ausnahmen gelten unter anderem, wenn
- deine Wohnung im neuen Dienstort liegt oder auf einer üblicherweise befahrenen Strecke weniger als 30 Kilometer von der neuen Dienststätte entfernt ist (Einzugsgebiet),
- mit einer baldigen weiteren Versetzung zu rechnen ist,
- du unwiderruflich auf die Zusage verzichtest und dienstliche Gründe den Umzug nicht erfordern.
Für Bereiche mit besonders vielen Versetzungen oder größeren Umstrukturierungen kann das Verteidigungsministerium im Einvernehmen mit dem Finanzministerium festlegen, dass die Zusage erst drei Jahre nach der Versetzung wirksam wird (§ 3 Abs. 3 BUKG). Das gilt nicht für Ledige ohne eigene Wohnung. Während dieser Zeit kommt Trennungsgeld in Betracht. Erklärst du innerhalb der drei Jahre schriftlich oder elektronisch, dass du umziehen willst, wird die Zusage mit Eingang der Erklärung wirksam. Du kannst vor Ablauf der drei Jahre stattdessen beantragen, für weitere fünf Jahre Trennungsgeld zu bekommen (§ 12 Abs. 4 BUKG). Dann erlischt die Zusage endgültig.
Nach einer wirksamen Zusage musst du grundsätzlich innerhalb von fünf Jahren umziehen, sonst entfällt der Anspruch. In besonders begründeten Ausnahmefällen kann die Frist um höchstens zwei Jahre verlängert werden.
Was die Bundeswehr beim Umzug erstattet
Die Umzugskostenvergütung setzt sich aus mehreren Posten zusammen (§§ 5 bis 10 BUKG). Die Euro-Beträge in der Tabelle sind Referenzwerte auf Basis des Endgrundgehalts A 13 von 6.427,89 Euro, das in der seit dem 1. März 2024 geltenden Besoldungstabelle steht (Stand: Oktober 2026).
| Posten | Was erstattet wird | Grenze |
|---|---|---|
| Beförderung des Umzugsguts (§ 6) | Notwendige Kosten für Spedition oder Transport von der alten zur neuen Wohnung | Nur notwendige Kosten, Umzugsgut in angemessenem Umfang |
| Umzugsreise (§ 7 Abs. 1) | Reise für dich und deine Familie zur neuen Wohnung wie bei einer Dienstreise | Tagegeld vom Tag des Einladens bis zum Tag des Ausladens |
| Wohnungssuche (§ 7 Abs. 2) | Zwei Reisen einer Person oder eine Reise von zwei Personen | Günstigste Fahrkarte, je Reise höchstens zwei Reise- und zwei Aufenthaltstage |
| Miete alte Wohnung (§ 8 Abs. 1) | Miete bis zum frühestmöglichen Ende des Mietvertrags, wenn du für dieselbe Zeit schon die neue Wohnung bezahlen musst | Längstens 6 Monate, dazu Kosten für Weitervermietung bis zu einer Monatsmiete |
| Miete neue Wohnung (§ 8 Abs. 2) | Miete, die du nach Lage des Wohnungsmarktes schon zahlen musstest, bevor du die Wohnung nutzen konntest, während die alte Miete noch lief | Längstens 3 Monate |
| Bisheriges eigenes Haus oder Eigentumswohnung (§ 8 Abs. 3) | Ortsüblicher Mietwert, nicht für Zeiten, in denen die Wohnung vermietet oder anders genutzt wird | Längstens 1 Jahr, in Ausnahmefällen 6 Monate länger; für neues Eigentum keine Entschädigung |
| Makler (§ 9 Abs. 1) | Ortsübliche Maklergebühren für eine Mietwohnung, bei Eigentum bis zu dieser Höhe | Nur notwendige Kosten |
| Nachhilfe für Kinder (§ 9 Abs. 2) | Umzugsbedingter zusätzlicher Unterricht | 20 % von A 13, also bis 1.285,58 Euro je Kind |
| Pauschvergütung (§ 10) | Sonstige Umzugsauslagen ohne Einzelnachweis | 15 % für dich, 10 % je weitere Person, siehe unten |
Zusätzlich gibt es einen Häufigkeitszuschlag von 50 Prozent der Pauschvergütung, wenn innerhalb der letzten fünf Jahre schon ein Umzug mit Zusage vorausging, etwa wegen einer Versetzung (§ 10 Abs. 5 BUKG). Ein Umzug mit Zusage zur Einstellung zählt dafür nicht. Bei beiden Umzügen musst du vorher eine Wohnung gehabt und danach wieder eine eingerichtet haben.
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Pauschvergütung 2026: die Beträge nach Haushaltsgröße
Die Pauschvergütung deckt Kosten ab, die sich schwer einzeln belegen lassen, etwa das Anschließen von Herd und Lampen oder neue Namensschilder. Maßgeblich ist das Endgrundgehalt A 13 am Tag vor dem Einladen des Umzugsguts. Die Tabelle zeigt Referenzwerte mit dem derzeit veröffentlichten Wert von 6.427,89 Euro (Stand: Oktober 2026). Sie gilt für eine berechtigte Person, deren Partner und Kinder selbst keinen eigenen UKV-Anspruch haben. Mit Lebenspartner ist der eingetragene Lebenspartner gemeint, mit Kindern ledige Kinder, die auch nach dem Umzug bei dir wohnen.
| Haushalt | Prozent von A 13 | Pauschvergütung |
|---|---|---|
| Ohne eigene Wohnung vor oder nach dem Umzug | 3 % | 192,84 Euro |
| Allein, mit eigener Wohnung | 15 % | 964,18 Euro |
| Mit Ehe- oder Lebenspartner | 25 % | 1.606,97 Euro |
| Mit Partner und 1 Kind | 35 % | 2.249,76 Euro |
| Mit Partner und 2 Kindern | 45 % | 2.892,55 Euro |
| Mit Partner und 3 Kindern | 55 % | 3.535,34 Euro |
Die Besoldungserhöhungen für 2025 und 2026 zahlt der Bund bisher nur als Abschlag, das Anpassungsgesetz ist noch nicht verkündet (Stand: Oktober 2026). Ob für deinen Umzug schon erhöhte Werte angesetzt oder später nachberechnet werden, klärst du mit der Abrechnungsstelle.
Umzugskostenvergütung Bundeswehr berechnen: Beispielrechnung
Für eine überschlägige Berechnung von Hand addierst du die voraussichtlich anerkannten Transport-, Reise-, Miet-, Makler- und Nachhilfekosten, die Pauschvergütung und gegebenenfalls den Häufigkeitszuschlag. Was dir für denselben Zweck schon von anderer Stelle erstattet wurde, wird angerechnet (§ 5 Abs. 2 BUKG). Ein Beispiel mit angenommenen Kosten:
Ausgangssituation: Ein Hauptfeldwebel wird von Hamburg nach Koblenz versetzt und erhält die Zusage der Umzugskostenvergütung. Er zieht mit Ehefrau und zwei Kindern um. Nach Lage des Wohnungsmarktes muss er die neue Wohnung einen Monat vor dem Umzug anmieten. Die alte Wohnung kündigt er zum frühestmöglichen Termin, trotzdem fallen nach dem Auszug noch zwei Monatsmieten an.
| Posten | Annahme | Angenommener erstattungsfähiger Betrag |
|---|---|---|
| Spedition | Angebot für eine 4-Zimmer-Wohnung | 4.200,00 Euro |
| Umzugsreise | Bahnfahrt für 4 Personen und Tagegeld | 450,00 Euro |
| Wohnungssuche | Zwei Reisen nach Koblenz | 350,00 Euro |
| Miete neue Wohnung | 1 Monat × 1.100 Euro vor dem Einzug | 1.100,00 Euro |
| Miete alte Wohnung | 2 Monate × 950 Euro nach dem Auszug | 1.900,00 Euro |
| Nachhilfe | Ein Kind, Belege über 600 Euro | 600,00 Euro |
| Pauschvergütung | 45 % von A 13 (er, Ehefrau, 2 Kinder) | 2.892,55 Euro |
| Summe | 11.492,55 Euro |
Die Summe gilt nur, wenn die Abrechnungsstelle alle angesetzten Kosten als notwendig anerkennt. Ging in den letzten fünf Jahren schon ein Versetzungsumzug mit Zusage voraus, kämen 1.446,28 Euro Häufigkeitszuschlag hinzu. Im Beispiel ist der Transport mit 4.200 Euro der größte Einzelposten. Was eine Spedition für deine Wohnungsgröße und Strecke ungefähr kostet, kannst du vorab mit unserem Umzugskostenrechner abschätzen. Er schätzt nur die Transportkosten, deinen Erstattungsanspruch berechnet er nicht. Kläre vor der Beauftragung mit der Abrechnungsstelle, welche Angebote sie sehen möchte.
Trennungsgeld Bundeswehr: Was gilt bis zum Umzug?
Trennungsgeld bekommst du, wenn du am neuen Dienstort arbeitest, aber noch nicht umgezogen bist. Geregelt ist es in § 12 BUKG und in der Trennungsgeldverordnung (TGV). Mit Zusage der Umzugskostenvergütung gibt es Trennungsgeld nur, solange du uneingeschränkt umzugswillig bist und wegen Wohnungsmangels nicht umziehen kannst. Das fortlaufende Bemühen um eine Wohnung musst du nachweisen. Auch bestimmte Hinderungsgründe zählen, zum Beispiel die Schulausbildung eines Kindes bis zum Ende des Schuljahres oder eine schwere Erkrankung in der Familie.
Das Trennungsgeld besteht aus diesen Bausteinen:
- Trennungsreisegeld: Ist dir die tägliche Rückkehr nicht zuzumuten oder dienstlich nicht gestattet, bekommst du für die ersten 14 Tage nach der Dienstantrittsreise dieselbe Vergütung wie bei einer Dienstreise.
- Trennungstagegeld und Trennungsübernachtungsgeld: Ab dem 15. Tag gibt es ein um 50 Prozent ermäßigtes Tagegeld, die notwendigen Übernachtungskosten am Dienstort werden erstattet. Voraussetzung ist, dass du am bisherigen Wohnort eine Wohnung oder Unterkunft beibehältst. Bereitgestellte Verpflegung, eine unentgeltliche Unterkunft und Abwesenheitstage können die Leistung mindern.
- Reisebeihilfe für Heimfahrten: grundsätzlich Fahrt- oder Flugkosten für eine Heimfahrt je 14 Tage am Dienstort, innerhalb der gesetzlichen Kostengrenzen.
- Tägliche Rückkehr: Pendelst du täglich, bekommst du stattdessen Fahrtkostenerstattung oder Wegstreckenentschädigung wie bei Dienstreisen. Für deinen bisherigen Arbeitsweg wird ein pauschaler Eigenanteil abgezogen.
Eine allgemeine Höchstdauer von zwei Jahren gibt es nicht. Wie lange du Trennungsgeld bekommst, hängt davon ab, wie lange die Voraussetzungen bestehen, und einzelne Hinderungsgründe sind zeitlich begrenzt. Bei einem Umzug mit Zusage endet es mit dem Umzug. Beantragen musst du Trennungsgeld innerhalb eines Jahres nach Beginn der Versetzung. Ausgezahlt wird monatlich nachträglich, die Forderungsnachweise für einen Monat musst du innerhalb eines Jahres einreichen.
Den Antrag richtig stellen: So gehst du vor
Entscheidend ist die Zusage vor dem Umzug. Die Abrechnung selbst beantragst du erst, wenn der Umzug beendet ist.
- Zusage prüfen: Steht die Zusage der Umzugskostenvergütung in deiner Versetzungsverfügung? Wenn nicht, kläre das mit deiner personalbearbeitenden Stelle, bevor du einen Umzug planst.
- Abrechnungsstelle kontaktieren: Inlandsumzüge rechnet das Kompetenzzentrum Travel Management der Bundeswehr ab, Abrechnungsstelle TM 7 in Landsberg am Lech. Erste Anlaufstelle vor Ort sind die Servicepunkte Travel Management in den Bundeswehr-Dienstleistungszentren. Frag dort nach, welche Angebote und Unterlagen für den Transport gebraucht werden.
- Belege sammeln: Speditionsrechnung, beide Mietverträge mit Kündigung, Fahrkarten, Nachweise für Nachhilfe und Makler.
- Abrechnung einreichen: innerhalb eines Jahres nach dem Ende des Umzugs, schriftlich oder elektronisch (§ 2 Abs. 2 BUKG). Danach ist der Anspruch ausgeschlossen.
Formulare und Einreichungswege können sich ändern. Ein kurzes Gespräch mit dem Servicepunkt vor dem Umzug spart später Rückfragen und Kürzungen.
Was die Bundeswehr nicht erstattet
Nicht alles, was rund um den Umzug anfällt, gehört zur Umzugskostenvergütung. Folgende Posten zahlst du in der Regel selbst:
- Schönheitsreparaturen und Renovierung in der alten oder neuen Wohnung
- neue Möbel und Einrichtungsgegenstände
- Transportkosten für Umzugsgut, das über den angemessenen Umfang hinausgeht
- doppelte Miete über sechs Monate (alte Wohnung) beziehungsweise drei Monate (neue Wohnung) hinaus
- Umzüge ohne Zusage, zum Beispiel bei einem rein privaten Wohnungswechsel
Muss ich die Umzugskostenvergütung versteuern?
Grundsätzlich nein. Umzugskostenvergütungen aus öffentlichen Kassen sind nach § 3 Nr. 13 EStG steuerfrei. Für darin enthaltene Verpflegungszuschüsse und für Trennungsgeld gelten zusätzliche steuerliche Grenzen. Was dir steuerfrei erstattet wurde, darfst du nicht zusätzlich in der Steuererklärung angeben. Beruflich veranlasste Umzugskosten, die du selbst getragen hast, kannst du dagegen als Werbungskosten absetzen. Private Anschaffungen wie neue Möbel gehören nicht dazu. Wie das geht, erklären wir in den Ratgebern Umzug steuerlich absetzen und Doppelte Miete von der Steuer absetzen.
Fazit: Umzugskosten bei der Bundeswehr gezielt nutzen
Mit Zusage der Umzugskostenvergütung trägt die Bundeswehr den Großteil deiner Umzugskosten: Transport, Reisen, doppelte Miete, Makler, Nachhilfe und eine Pauschale von derzeit 964,18 Euro plus 642,79 Euro je berücksichtigungsfähigem Familienmitglied. Wichtig sind zwei Punkte: Die Zusage muss vor dem Umzug vorliegen, und die Abrechnung musst du innerhalb eines Jahres danach einreichen. Bis zum Umzug überbrückt das Trennungsgeld die Zeit mit zwei Wohnorten.
Häufige Fragen
Gibt es einen Rechner für die Umzugskostenvergütung der Bundeswehr?
Ja, ganz oben im Artikel findest du unseren UKV-Rechner. Er berechnet die Pauschvergütung nach Haushaltsgröße und rechnet auf Wunsch deine erwarteten Kosten dazu. Von Hand überschlägst du deinen Anspruch so: anerkannte Transport- und Reisekosten, Mietentschädigung, Makler und Nachhilfe plus Pauschvergütung (15 Prozent von A 13 für dich, 10 Prozent je weitere Person). Die Transportkosten kannst du mit unserem Umzugskostenrechner abschätzen, den Erstattungsanspruch berechnet er nicht.
Wie lange habe ich nach dem Umzug Zeit, die Umzugskosten bei der Bundeswehr abzurechnen?
Bei Umzügen im Inland ein Jahr. Die Frist beginnt am Tag nach dem Ende des Umzugs (§ 2 Abs. 2 BUKG). Danach verfällt der Anspruch.
Wie hoch ist die Pauschvergütung bei der Bundeswehr 2026?
Mit dem derzeit veröffentlichten Endgrundgehalt A 13 sind es 964,18 Euro für dich und 642,79 Euro für Ehe- oder eingetragene Lebenspartner und jedes ledige Kind im Haushalt, wenn du vor und nach dem Umzug eine eigene Wohnung hast. Ohne eigene Wohnung sind es 192,84 Euro (Stand: Oktober 2026). Mit der nächsten Besoldungsanpassung steigen die Beträge.
Muss ich den Antrag auf Umzugskostenvergütung vor dem Umzug stellen?
Vor dem Umzug muss die Zusage der Umzugskostenvergütung vorliegen, sie wird meist mit der Versetzung erteilt. Die Abrechnung beantragst du erst nach dem Umzug, spätestens innerhalb eines Jahres.
Bekomme ich als Soldat Trennungsgeld, wenn ich noch nicht umziehen kann?
Ja, wenn du umzugswillig bist und wegen Wohnungsmangels oder eines anerkannten Hinderungsgrundes, etwa der Schule eines Kindes, nicht umziehen kannst. Es umfasst Tagegeld, Übernachtungskosten und Reisebeihilfen für Heimfahrten.
Erstattet die Bundeswehr doppelte Miete?
Ja. Die Miete der alten Wohnung wird bis zum frühestmöglichen Vertragsende erstattet, längstens sechs Monate. Die Miete der neuen Wohnung vor dem Einzug wird längstens drei Monate erstattet, wenn du sie nach Lage des Wohnungsmarktes schon zahlen musstest. Beides gilt nur für Zeiten, in denen du beide Mieten zahlen musstest.
Werden auch Schulkosten für Kinder bei einem Bundeswehr-Umzug erstattet?
Ja. Umzugsbedingter zusätzlicher Unterricht wird bis zu 20 Prozent des Endgrundgehalts A 13 erstattet, derzeit 1.285,58 Euro je Kind (Stand: Oktober 2026).
Hol dir dein Geld zurück!
Sieh sofort, ob es sich lohnt: WISO Steuer zeigt dir dein Ergebnis direkt – ohne Warten, ohne Risiko.
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Die Redaktion von umzug-kostenrechner.de besteht aus Experten für Umzugsplanung, Kostenanalyse und Verbraucherberatung. Wir recherchieren aktuelle Marktpreise, prüfen Anbieter und erstellen praxisnahe Ratgeber – unabhängig und werbefrei in der redaktionellen Bewertung.
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